Pressestimmen

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täglicher Anzeiger Holzminden

Neue Erkenntnisse durch Ausgrabungen im Solling

Lauenförde (28.10.08). Obwohl die archäologische Grabung in Schmeessen für dieses Jahr abgeschlossen ist, geht für Jürgen Koch und seine Mitstreiter vom kultur- und naturhistorischen Dreiländerbund Weserbergland (KDNW) die Arbeit weiter. In Winnefeld, wo in den vergangenen Jahren eine große Dorfkirche aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ausgegraben wurde, stehen die Restaurierungsarbeiten kurz vor dem Abschluss. „Wie schon in Schmeessen ist unser Verein auch bei dieser Maßnahme der Träger und Initiator“, sagt Jürgen Koch. Der Vereinsvorsitzende ist der Motor für eine Arbeit, die inzwischen auf erstaunliche Ergebnisse blicken kann. (fhm)

28.10.2008

 

Archäologen bringen die Vergangenheit wieder zum Vorschein

Kreis Holzminden (06.09.08).Der Landkreis Holzminden ist eine Region mit einer reichen kulturellen Tradition und einem starken geschichtlichen Erbe. Die Erinnerungen an die Vorfahren sind aber nicht immer zu sehen. Viele Dinge werden erst von Archäologen, Historikern und Denkmalpflegern wieder zum Vorschein gebracht. Alte Grabanlagen aus der Steinzeit, mittelalterliche Orte, Industrie und Handwerk aus der frühen Neuzeit oder Burganlagen aus der Sachsenzeit. Die Archäologen sind es, die diese stummen Zeugen der Vergangenheit zum Sprechen bringen und so die Vergangenheit für die heutigen Menschen fassbar machen. (fhm)

06.09.2008

 

Große Sorgen um die Fortsetzung der Grabung Schmeessen

Schmeessen (01.08.08). „Es scheint sich keiner so richtig zuständig zu fühlen“, beklagt Jürgen Koch das Grundproblem bei der archäologischen Ausgrabung im Solling. Zum vierten Mal seit 2005 graben Studenten die Siedlung Schmeessen bei Brüggefeld aus. Die Kampagne 2008 unter der Leitung von Professor Dr. Hans-Georg Stephan könnte allerdings die letzte sein. „Schmeessen liegt auf gemeindefreiem Gebiet im Landkreis Northeim, hat aber durch die Geschichte die Verbindungen nach Lauenförde und Corvey“, so Jürgen Koch. „Aber irgendwie kümmert man sich nicht um uns.“ (fhm)

01.08.2008

Schmeessen/Lauenförde (26.03.08). Wird die Ausgrabungskampagne 2008 in Schmeessen die letzte sein? Diese bange Frage stellen sich derzeit Jürgen Koch und seine Mitstreiter vom Verein Kultur- und naturhistorischer Bund im Dreiländereck. Seit 2005 ist diese private Initiative Träger der Ausgrabung, bei der bemerkenswerte und unglaubliche Erkenntnisse über die Geschichte des Sollings und der gesamten Region gewonnen wurden. (fhm)

26.03.2008

 

„Die Funde in Schmeessen sind einfach unglaublich”

Schmeessen (04.09.07). Die jungen Frauen und Männer stehen konzentriert auf der Lichtung. Immer wieder blicken sie zu den Gruben und kleinen Hügeln, die sich vor ihnen erstrecken. Mit spitzen Bleistiften wird alles genau aufgezeichnet, was sie sehen. Was die jungen Studenten aus Japan, Polen und Deutschland erblicken, ist für Dr. Michael Bendon und Jürgen Koch unglaublich. (fhm)

04.09.2007

 

Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft

Lauenförde (13.08.07). 560 Jahre nach der Zerstörung wird in Schmeessen erneut Geschichte geschrieben: Auf der Steinobstwiese bieten Lagernde ihre Waren feil, lassen Maiden ihre Stimme erklingen, wird Eis gerührt und die Kanone abgefeuert. Dafür ist Innenminister Uwe Schünemann zuständig. Der Schirmherr über den Mittelaltermarkt Schmeessen bedient sich allerdings modernerer Technik für den Salut. Er drückt per Fernbedienung den Knopf und lässt es laut krachen. Laut hat er zuvor auch das Engagement des Vereins Kultur-Naturhistorischer Dreiländerbund Weserbergland gelobt, der das zweitägige Fest in Brüggefeld organisiert hat und damit aufmerksam machen möchte auf die Grabungsarbeiten in Nienover, Winnefeld, Schmeessen und am Lakenteich. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die historischen und naturkundlichen Schätze unserer Gegend zu entdecken und unseren Kindern näher zu bringen”, umreißt Jürgen Koch, der Vorsitzende des KNDW das Ziel. (bs)

13-08-200Historische Funde im „Archäologie-Park” entdecken

Kreis Holzminden (29.12.06). Für Archäologen und Historiker ist der Solling eine wahre Schatzkammer. Mit den Ausgrabungsstätten Kirche Schmeessen, Kirche Winnefeld und dem Nachbau eines mittelalterlichen Hauses bei Nienover finden sich hier gleich drei bedeutende Projekte in unmittelbarer Nachbarschaft. Diese zu einem „Archäologie-Park“ zu verbinden und damit ein Anziehungspunkt für Touristen zu schaffen, ist ein Ziel des Vereins „Kultur-Historischer Dreiländerbund Weserbergland“. (nig)

29-12-2006

 

Die Ausgrabungen im Solling werden 2007 fortgesetzt

Lauenförde (22.09.06). Die archäologischen Ausgrabungen im Solling werden im kommenden Jahr fortgesetzt. Jürgen Koch, Vorsitzender des Kultur-Naturhistorischen Dreiländerbundes Weserbergland, verkündete mit seinen Vorstandskollegen im „Forellenhof” in Brüggefeld diese gute Nachricht. Außerdem werde schon bald mit Restaurierungsarbeiten an den Ausgrabungsstätten begonnen, so dass Besucher demnächst eine Vorstellung davon bekommen, wie es früher dort ausgesehen hat.

22.09.2006 fhm

 

Für den Solling ist das eine große Überraschung”

Lauenförde (17.08.06). Für Professor Hans-Georg Stephan vom Institut für Prähistorische Archäologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist das die erste große Überraschung bei der Ausgrabung in Schmeessen. Seit einem Jahr forscht eine Gruppe Wissenschaftler in der Dorfwüstung drei Kilometer entfernt von Lauenförde - in der Vergangenheit. Gestern stellte der aus der Höxter stammende Wissenschaftler die ersten Auswertungen der Grabung vor. „Wir wissen jetzt, dass der Solling schon im 12. und 13. Jahrhundert eine reiche und blühende Kulturlandschaft war.“ (fhm)

17.08.2006

 

Die eigene Geschichte zum Greifen nahe

Lauenförde (16.07.05). Als vor sieben Jahren die ersten Ausgrabungen an der Stadtwüstung Nienover stattfanden, hätte wohl keiner der damals daran Beteiligten geglaubt, was aus diesem Projekt im Laufe der Jahre erwachsen würde. Vier Jahre später begannen die Ausgrabungen an der alten Kirche in Winnefeld, die zu diesem Zeitpunkt noch unter einer circa zwei Meter dicken Erdschicht begraben war. Mittlerweile sind aus den vormals zwei Ausgrabungsstätten fünf geworden, und mehr als 60 Vereinsmitglieder des Kultur-Naturhistorischen Dreiländerbundes Weserbergland und 30 „Ein-Euro-Jobber” tragen ihren Teil dazu bei, die Geschichte der Region ein Stück greifbarer zu machen. „Ich hatte immer diesen Traum, eines Tages eine Ausgrabung in Schmeessen durchzuführen. Schließlich wussten wir ja, das dort irgendetwas vergraben sein muss”, erklärt Vorsitzender Jürgen Koch. Doch bis zu dieser Aktion war es ein langer Weg. „Am Anfang habe ich mich immer bei den Ausgrabungen in Nienover umgeschaut, und dort Kontakte mit den Archäologen geknüpft.” Allen voran Professor Dr. Hans-Georg Stephan, mit dem sich im Laufe der Jahre auch eine Freundschaft ausgebildet hat. Dr. Stephan ermöglichte dem relativ jungen Verein - er wurde erst im Januar diesen Jahres gegründet - die Nutzung der sonst doch sehr kostenintensiven Materialien für die Ausgrabungen. „Ohne die Unterstützung von aussen hätten wir es bei Leibe nicht so einfach. Gerade die Firmen im näheren Umfeld haben uns durch ihre Sachspenden sehr geholfen. Darunter die Bauwagen und die Materialien für ihren Ausbau”, so Jürgen Koch. Am kommenden Montag erfüllt sich dann der große Traum des Vorsitzenden Jürgen Koch, den er sich auch mit seinem Stellvertreter Waldemar Reuter und auch jedem weiteren Mitglied des Vereins teilt. Der Kultur-Naturhistorische Dreiländerbund Weserbergland lädt circa 100 Studenten aus der gesamten Welt zu einer sogenannten Lehrgrabung ein. Die Studenten müssen diese durchführen, um ihr weiteres Studium ordnungemäß zu absolvieren. „Wir werden die Studenten an allen fünf von uns vorbereiteten Ausgrabungsstellen einsetzen. Als Ausgrabungsleiter konnten wir den australischen Professor Michael Bendon verpflichten, der zur Zeit noch in Kioto in Japan doziert”, so Koch. Die Vorarbeit für dieses ehrgeizige Projekt wurde in den letzten Wochen und Monaten geleistet, in denen die Vereinsmitglieder und die „Ein-Euro-Jobber” die Ausgrabungsstätten bereits vorbereitend freigelegt und die Ausgrabungswagen hergerichtet haben. „Auch wenn es sich um eine wissenschaftliche Ausgrabung handelt, sind Besucher bei uns gerne gesehen. Wir wollen den Leuten die gesamte Historie der Region ein wenig näher bringen. So zum Beispiel den Aufbau der alten Stadtwüstung Nienover, die in der Zeit zwischen 1180 und 1230 immerhin eine Einwohnerzahl von 500 bis circa 1.000 Menschen hatte. Das entspricht Göttingen zu der damaligen Zeit”, berichtet stellvertretender Vorsitzender Waldemar Reuter, der von Beruf Förster ist. Ein großes Lob gebührt auch den Ehefrauen der beiden Vorsitzenden, Petra Koch sowie Ulrike Reuter, die schon so manchen Telefonanruf entgegennehmen mussten und ebenso dem zweiten stellvertretenden Martin Spindeler. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in diesem Sommer noch die magischen 100 Mitglieder im Verein erreichen. Unsere Sommerakademie vom 18. Juli bis Mitte Oktober und auch der Tag des offenen Denkmals am 11. und 12. September diesen Jahres werden sicherlich ihren Teil dazu beitragen”, so Jürgen Koch. Informationen zu den Ausgrabungen und weiteren geplanten Aktionen sind bei Jürgen Koch (Telefon: 05273/7147), Waldemar Reuter (05273/368042) sowie Martin Spindeler (05273/ 368168) zu erfragen.

15.07.2005 bl